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01.10.22 14:12 Alter: 62 days

Epigenetik - Schnittstelle zwischen Erbgut und Umwelt (Jörg Spitz)

- Epigenetik - in der Schulmedizin angekommen!

- Veröffentlichung von GfBK e.V. Heidelberg

- Wir können unsere Realität (Gesundheit) erschaffen!

Professor Dr. med. Jörg Spitz (Präsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V) referiert über die Einflüsse der Umwelt auf unsere Gesundheit.

Wer sich interessiert, kann hier den ganzen Bericht von Prof. Dr. med. Jörg Spitz nachlesen:

Epigenetik Schnittstelle zwischen Erbgut und Umwelt (Jörg Spitz)

             

Hier einige Kernaussagen von Jörg Spitz:

-        Epigenetik
Umweltfaktoren können Einfluss auf die Erbsubstanz nehmen, auf die Gene, den Bauplan aller Lebewesen

-        Viele Vorgänge werden in unserem Körper direkt und ohne nachzudenken gesteuert, also „subkortikal“ (Anm. d. Red.: Cortex cerebri bezeichnet die Großhirnrinde) in entwicklungsgeschichtlich älteren Hirnabschnitten.

-        Vielmehr nutzen die Zellen ihre Gene, um dort die Informationen abzurufen, die sie gerade für die jeweilige Funktion benötigen.

-        Die Zelle hat zahlreiche Möglichkeiten, um den Prozess des Ablesens von Genen für ihre vielfältigen Funktionen zu organisieren. Diese bezeichnen wir als Epigenetik.

-        Epigenetik ist die Schnittstelle zwischen unserer Erbsubstanz und der Umwelt.

-        „Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen“. (Albert Schweitzer)

-        Die Vermutung liegt nahe, dass der Homo sapiens durch eine „artgerechte“ Veränderung seiner Umwelt den Prozess der Evolution weiter gefördert hätte, was eine positive Wirkung auf die Potenzialentfaltung des einzelnen Menschen hätte haben können.

-        Stattdessen hat er jedoch in Unkenntnis der Zusammenhänge hemmungslos „vor sich hingewerkelt“. Der technische Fortschritt hat zu einer Verseuchung der natürlichen Umwelt mit zahllosen „nicht historischen Elementen“ geführt (z.B. Schwermetalle, Pestizide, Herbizide und Antibiotika).

-        Seelisch-geistige Einflüsse: Epigenetisch relevant sind auch und vor allem mentale Einflüsse. In der sozialen Umwelt finden sich zahlreiche Faktoren, die für die Steuerung unseres Körpers ebenso wichtig und bedeutend sind, wie jene aus der physikalischen Umwelt.

-        Praktisch sind also die Partikel von Dieselabgasen in der Luft für unsere Gesundheit genauso abträglich wie die böse Schwiegermutter auf dem heimischen Sofa oder ein schwelender Konflikt am Arbeitsplatz. Die Konsequenzen sind jeweils Störungen in der Steuerung unseres Körpers, an der das Gehirn ganz wesentlich beteiligt ist.

-        Studien belegen, dass der überwiegende Teil der sogenannten „Zivilisationskrankheiten“ ihren Namen zu Recht trägt.

-        Viele der chronischen Krankheiten, die uns heutzutage quälen, sind hausgemacht. Sie gehen auf einen nicht mehr artgerechten Lebensstil in einer nicht mehr artgerechten Umwelt zurück.

-        Weder Demenz noch Krebs sind also unabänderliche Schicksale. Vielmehr sind sie die Folge einer langanhaltenden Störung der Steuerung unseres Körpers in einer veränderten (unmenschlichen) Umwelt.

-        Für die Prävention solcher Erkrankungen war schon lange klar, dass die Lebenswelt/Umwelt und der damit verbundene Lebensstil ganz entscheidend sind.

-        Dass die Wechselwirkungen zwischen dem Körper und der Umwelt bzw. der Lebenswelt normalisiert werden, kann das bislang geheimnisvolle Phänomen der „Spontanheilungen“ erklären. Diese mysteriösen „Wunder“ werden immer wieder beobachtet.

-        Mit den neuen Erkenntnissen der Epigenetik dürfen wir hoffen, solche Heilungen zukünftig häufiger auslösen zu können.

-        Gleichzeitig enthüllt die Epigenetik wohl den Mechanismus für die Wirkungsweise des „inneren Arztes“, der bereits bei den alten Griechen bekannt war.

-        Im 21. Jahrhundert können wir mit unserem Lebensstil und unserer Umwelt natürlich nicht zurück in die Steinzeit. Für die zukünftige Entwicklung der Volksgesundheit wird es somit von entscheidender Bedeutung sein, unsere Lebenswelt artgerechter zu gestalten. Dies betrifft sowohl die Arbeitswelt als auch die soziale Welt.

-        Erste Ansätze für solche Entwicklungen finden sich z.B. in der „Paleo-Bewegung“. Sie versucht, zumindest einen Teil der positiven Lebensstilfaktoren aus der Steinzeit wieder zu reaktivieren und in unsere moderne Welt zu integrieren.

-        Auch Schadstoffe aus der technischen Umwelt zu vermeiden, ist ein wichtiger Beitrag zum artgerechten Leben.

Wilfried

Humanity´s Team Deutschland


Weisheit des
        Jetzt

Ich weiss, du hast recht, aber meine Meinung gefällt mir besser.
- Unbekannt

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Eure Welt befände sich nicht in ihrem gegenwärtigen Zustand, wenn ihr ganz einfach auf eure Erfahrung gehört hättet. Die Folge eures Nicht-Hörens auf eure Erfahrung ist, dass ihr sie stets von neuem durchlebt.
(GmG 1, Seite 23)

   
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