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03.06.17 17:38 Alter: 143 days

Liebe – Freude und Wirklichkeit (Dieter Broers)

Auszug aus einem interessanten Artikel von Dieter Broers - über die bewusste oder unbewusste Gestaltung unserer Realität

Liebe Freunde,

es gibt sicherlich zahlreiche Möglichkeiten unsere Zukunft zu gestalten. Im Grunde genommen stehen uns für unsere Realitätsgestaltung zwei Varianten zur Verfügung: Zu der am häufigsten praktizierten Variante zählt eine passive Haltung gegenüber der äußeren Realität; hierzu gehören all diejenigen Menschen, die ihre Wünsche entweder nicht eindeutig definieren, oder nicht an ihre Manifestationskraft glauben. Was diesen Menschen meistens nicht bewusst ist, dass sie hierdurch zu einer eher destruktiven Realitätsgestaltung beitragen. Naturgemäß erschaffen unsere Gedanken unsere Realität. Infolge dieses Schöpfungsgesetz tragen wir durch Gedanken der Unzufriedenheit nicht unbedingt zu einer erfreulicheren Welt bei.

                           

Wir können diese Welt des Leidens nur zum besseren wenden wenn wir aufhören, die alten Muster zu wiederholen. Nur indem wir beginnen, uns von diesen Mustern zu befreien und unsere Wünsche aus dem Herzen definieren, auch wenn sie unserem Verstand unvernünftig erscheinen, kann etwas Neues entstehen. Wie soll etwas Neues entstehen, wenn wir keine klaren Vorstellungen davon haben was anders sein sollte, als es jetzt ist? Wir setzen mit unseren Gedanken auf die aktuelle Realität auf und projizieren sie quasi als „Zielbild“ wieder in die Zukunft!

Neue Forschungsergebnisse australischer Wissenschaftler1 zeigen uns, dass die Realität - wie wir sie zu kennen glauben – nicht existent ist, wenn sie niemand wahrnimmt. Der Beobachtungsprozess lässt die Realität nach den (meistens unbewussten) Erwartungen erst entstehen. Aus den neusten Erkenntnissen der Quantenphysik wissen wir nun genau, dass es keine von unserer Beobachtung unabhängige Welt gibt. Unsere Realität manifestiert sich erst durch unsere Konditionierungen, Ansichten, Beobachtungen und Messungen.  Ob bewusst oder unbewusst, gestaltet jeder Einzelne von uns mit seiner Haltung (Einstellungen, Erwartungen und Gefühlen) seine, unsere Welt2. Meistens geschieht das in völliger Unbewusstheit und wird nicht vom Verstand beeinflusst sondern von Emotionen, die uns steuern, ohne dass wir ihrer gewahr sind. Wir sollten uns also immer wieder fragen, wo diese Stimmungen her rühren, uns aufmerksam beobachten, in welcher Weise unser Körper und unsere empfindsamen emotionalen Antennen auf die Dinge reagieren, die auf uns einwirken. Treffen die Ereignisse oder Äußerungen unserer Mitmenschen auf unsere wunden Punkte, rebellieren wir innerlich und sind gekränkt oder verstört und handeln dann aus der Reaktion darauf in einer Weise, die eine Spirale in Gang setzt, die oft damit endet, dass wir uns zurückziehen oder angreifen. Neale Donald Walsch hat dazu einen wertvollen Gedanken formuliert: „Alle Handlungen menschlicher Wesen gründen sich auf Liebe oder Angst, nicht nur jene, die mit Beziehungen zu tun haben. Entscheidungen, die das Geschäft betreffen, das Wirtschaftsleben, die Politik, die Religion, die Erziehung der jungen Leute, die sozialen Angelegenheiten eurer Nationen, die ökonomischen Ziele eurer Gesellschaft, Beschlüsse hinsichtlich Krieg, Frieden, Angriff, Verteidigung, Aggression, Unterwerfung; Entschlüsse, haben zu wollen oder wegzugeben, zu behalten oder zu teilen, zu vereinen oder zu trennen – jede einzelne frei Wahl, die ihr jemals trefft, entsteht aus einem der beiden möglichen Gedanken: aus einem Gedanken der Liebe oder einem Gedanken der Angst.“

                                         

Ich bin auf dieses Thema in meinem neuen Buch “Das Ego im Dienste des Herzens“ in dem Kapitel „Das Hohelied der Liebe“ eingegangen. Hier ein Auszug aus dem Absatz, den ich mit „Freude“ überschrieben habe: Liebe ist ein großes Wort. Welche Wirklichkeit steht dahinter? Zunächst einmal ist der Schlüssel zu einem „Neuen Eden“ für mich die Freude. Freude, die weit mehr bedeutet als Spaß und Unterhaltung. Sie kommt aus dem Innersten, aus der göttlichen Quelle in jedem von uns. Schon von daher ist das „Neue Eden“ nicht festzumachen an äußeren Bedingungen. Es geht hier nicht um ein gerechtes Wirtschaftssystem, einen gut funktionierenden Sozialstaat, nicht einmal um den Weltfrieden. Jeder von uns ist nicht nur Teil des Ganzen, sondern das Ganze, der Kosmos selbst.
Weiter siehe:
Dieter-Broers.de/Liebe-Freude-und-Wirklichkeit

Me Agape,
Euer
Dieter Broers


Weisheit des Jetzt
Wer die Ganzheitlichkeit des Lebens erfahren hat, sieht sich selbst in allen Wesen und alle Wesen in sich selbst.
- Bhagavad Gita

 

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