Artikel - Vollansicht

25.04.17 19:22 Alter: 116 days

Leitartikel aus dem Newsletter [Neues Bewusstsein - April 2017]

Osterbotschaft im anderen Licht

Spruch des Monats

Kenne die Ganzheit, Perfektion und Schönheit, die du bist. Lerne, an diesem Platz in dir zu ruhen, welcher dein wahres Zuhause ist. Finde die Liebe, die du suchst, indem du zuerst die Liebe in dir selbst findest.

Ravi Shankar

 

Dieser Newsletter erreicht Dich am Samstag vor Ostern. Ostern – das Fest des Frühlings, des wieder aufblühenden Lebens. Im christlichen Sinne beinhalten diese Feiertage den Karfreitag mit der Kreuzigung Jesu, „gestorben für unsere Sünden“ und seine Wiederauferstehung aus dem Reich des Todes.

Wer von uns ist nicht aufgewachsen mit dem Gedankengut, dass wir für unsere „Sünden“ bezahlen (büßen) müssen? Die Verantwortung tragen für unser Unrecht…. Selbst wenn das Elternhaus nicht dem christlichen Glauben angehangen mag, so ist diese Prägung der Sünde uns doch auf die eine oder andere Weise mitgegeben worden.

Das, was wir im herkömmlichen Sinne als Sünde bezeichnen, ist für mich das Eintauchen im Spiel der Seelen in Identitäten wie Opfer, Täter, Vergewaltiger, Retter, Herrscher, Untertan usw. Wir begingen die „Sünde“ des Vergessens Wer Wir Wirklich Sind, damit wir die Frage stellen konnten „wer bin ich?“ Im Reich der Trennung fingen wir an zu glauben, dass wir etwas (=Energie) von außen brauchen, um wieder nach Hause, in das Einssein zu kommen.

Unserem menschlichen Selbst mag es schwerfallen, Krieg, Kindesmisshandlung, Hungernöte usw. als „Spiel der Seelen“ zu verstehen. Von einer höheren Warte aus kann man es als eine Art von Energieraub (das gegenseitige Rauben von Energien) betrachten. Dies kann nur geschehen, solange wir uns selbst nicht als eins mit der Schöpfung, als vollkommen integriertes Seelenwesen sehen. Wir glauben, die Energie von anderen zu brauchen, andere missbrauchen zu müssen, Macht auszuüben, um uns selbst als machtvoll und vollkommen zu erfahren. Nur wenn wir uns dieser Dynamik bewusst werden, das heißt, in uns gehen, anstatt im Außen zu suchen, können wir uns aus diesem Spiel lösen.

Dem Mythos des Getrenntseins verfallen

Wie lange haben wir dieses Kreuz getragen, das Kreuz der Trennung von unserem göttlichen Selbst? Wie viele Leben mögen es gewesen sein, bis wir erwachten, um zu erkennen, dass wir einem uralten Mythos des Getrenntseins verfallen waren? Es spielt keine Rolle, ob es Hunderte oder Tausende von Inkarnations-Spielen waren, denn jetzt sind wir erwacht und bewegen uns hinein in unsere Meisterschaft der verkörperten Erleuchtung.

Wie lange hat wohl schon unser Göttliches Selbst darauf gewartet, dass wir uns ihm endlich öffnen? Dass wir unseren Körper, unser Bewusstsein, unsere Energien darauf ausrichten, um es wieder voll und ganz in uns hineinzulassen? Dass wir unsere Aspekte aus allen anderen Lebenszeiten und Dimensionen wieder heim holen und ihnen nicht mehr erlauben, die Fäden im Hintergrund zu ziehen? Wie lange? Ich weiß es nicht, denn dort, wo dieses große Sein, die Göttlichkeit, das Alles Was Ist, die Quelle, die Schöpfung herkommt, gibt es keine Zeit.

Ja, und letztlich kommt unser Göttliches Selbst, geboren aus der Quelle der Schöpfung, auch nicht „irgendwo her“. Es ist schon immer da gewesen im ewigen Strom des Jetzt. Einfach nur da, bis zu diesem Moment, in dem wir anfingen, unser selbst auferlegtes Kreuz wieder abzulegen. Dem Moment des Jetzt, in dem wir hinaufsteigen aus dem Reich des Todes (dem Reich des Vergessens darüber, Wer Wir Sind) und wieder auferstehen in unser Gottselbst, in das Ich Bin.

Hinaufsteigen aus dem Reich des Vergessens

Wir übernehmen wieder die volle Verantwortung für uns selbst und unsere Schöpfungen. Wir leben immer mehr im Bewusstsein des UND: Dass wir Mensch UND Meister sind. Wie durch eine immer dünner werdende Membrane wird diese Großartigkeit spürbar. Wir lassen diesen „Teil“, der ganz ist, vollkommen perfekt und göttlich mehr hereinkommen. Der Schleier der Trennung wird immer dünner.

Was mich angeht, so weiß ich, dass ich nicht mehr nach Hause gehe, sondern, dass das Zuhause zu mir kommt. Immer klarer wird meine Erkenntnis, dass ich selber mein Zuhause bin, ja, dass die Trennung in mir sich jetzt auflösen darf. Ich fülle meine Zellen mit Licht, bin gegenwärtig im Atem des Lebens, durch den ich bekunde: Ich wähle das Leben.

                        

Ich weiß, dass ich die höchste Antwort bin. Ich lasse den Gedanken der Angst immer weniger Raum, mich zu beherrschen, denn ich erkenne, dass die Angst geboren ist aus dem Glauben an die Trennung von unserem wahren Wesen. Ich weiß, ich bin bereits geheilt. Geheilt von diesem Schmerz der Trennung, von dem ich so lange nicht wusste, was er wirklich bedeutet. Er blieb bei mir, um mich aufzuwecken, um mir ein so viel größeres, interdimensionales Bild meines Seins zu vermitteln.
So groß. So unendlich großartig. Ehrfurcht gebietend dem kleinen menschlichen Ich, welches sich manchmal noch fragt: Bin ich das wirklich? Darf ich das wirklich sein? Ist es gewollt, dass ich so großartig bin? Besser als niemand anders, aber tatsächlich so bedeutungsvoll, ruhmreich, staunenswert, bewundernswert, faszinierend, atemberaubend… JA! und nochmals JA! Das darf ich jetzt endlich sein! Das bin ich! Und noch viel mehr, denn diese Erkenntnis ist erst der Beginn einer Reise in die Liebe zu mir selbst.

Liebe Leser, liebe Leserin, ich lade Dich ein, in diese Erkenntnis hineinzutauchen. Möge sie auch Deine Osterbotschaft sein, Deine ganz eigene Auferstehung aus dem Reich des Vergessens! Und wisse, mit jedem erwachten Menschen wird dem alten Spiel der Trennung, dem Opfer- und Täter-Sein, den Dramen unserer Menschheit die Energie entzogen. Mit jedem Mensch, der sich daraus zurückzieht, verliert es seine Macht, und es wird schließlich nicht mehr möglich sein, dieses Spiel fortzusetzen. Du kannst darauf vertrauen, dass wir so viel mehr an Veränderung bewirken als uns unser altes, getrenntes Selbst Glauben machen möchte.

Claudia Christine

Leitartikel aus dem Newsletter [Neues Bewusstsein - April 2017]

Dieser Newsletter erscheint unabhängig von Humanity´s Team.
Danke für die Erlaubnis der Veröffentlichung.

lustaufleben.net/neues-bewusstsein-april-2017/

 

 


Weisheit des Jetzt
Manchmal wollen Menschen die Wahrheit nicht hören,
denn das würde ihre ganze Illusion zerstören.
- Friedrich Nietzsche

 

Evolution Revolution
         

Menschheitsteam
 
-Song und -Text